Von den Feuertempeln Bakus bis zum Blick auf den Ararat – ein Erfahrungsbericht aus erster Hand.
Annedore Streyl aus Berlin hat unsere 16-tägige Selbstfahrerreise durch Aserbaidschan und Armenien unternommen – gemeinsam mit ihrem Mann (66) und ihrer Tochter (22). Was sie erlebt haben, beschreiben sie so:
„Über Aserbaidschan weiß man ja schlicht gar nichts – so dass man eigentlich nicht enttäuscht sein kann. Und Armenien war atemberaubend schön.”
Was diese Reise besonders macht
Aserbaidschan überrascht: futuristische Architektur in Baku, das mittelalterliche Bergdorf Khinaliq auf 2.350 Metern, das Kupferschmiede-Dorf Lahic, die Karawanenstadt Sheki an der alten Seidenstraße. Ein Land, über das man tatsächlich wenig weiß – und das einen genau deshalb so stark beeindruckt.
Armenien bewegt: der Sewansee, die rote Felsschlucht von Noravank, das Kloster Tatew, der Blick auf den Ararat vom Kloster Khor Virap. Annedore Streyl schreibt dazu:
„Sehr interessant war vor allem die jeweils unterschiedliche Sichtweise auf den Karabach-Konflikt – und dass die Länder auch von der Mentalität sehr verschieden sind: Armenien als Volk, Aserbaidschan als Nation.”
Die Grenzüberquerung – ein Erlebnis für sich
Wer diese Route fährt, überquert zwei Grenzen zu Fuß: von Aserbaidschan nach Georgien, und von Georgien nach Armenien. Für viele unserer Gäste ist das einer der unvergesslichsten Momente der Reise. Annedore Streyl beschreibt es so:
„Die Grenzüberquerung zu Fuß war im positiven Sinne sehr adventurous – als einziger Fußgänger inmitten lauter LKWs. So etwas erlebt man sonst nicht.”
Organisatorisch läuft das reibungslos: Mietwagen-Übergabe auf aserbaidschanischer Seite, Grenzübergang zu Fuß, Transfer nach Tbilissi – und auf armenischer Seite steht der nächste Mietwagen bereit.
Tbilissi: Zwei Nächte als Zwischenstopp
Georgien ist kein offizielles Reiseziel dieser Tour – aber Tbilissi gehört fest zur Route. Zwei Nächte in der georgischen Hauptstadt, und Annedore Streyl fasst es treffend zusammen:
„Man kann alles Wichtige sehen, wenn man einen Tag lang durch die Stadt läuft.”
Tipps aus erster Hand
Aus dem Feedback von Annedore Streyl haben wir drei konkrete Hinweise für künftige Selbstfahrer in unsere Reiseunterlagen aufgenommen:
| ① | Navis mit Vorsicht nutzen. GPS und Google Maps schicken Selbstfahrer im Kaukasus gelegentlich auf Routen, die für mitteleuropäische Fahrverhältnisse ungeeignet sind. Wenn ein Weg unsicher wirkt – umdrehen und Alternative suchen. |
| ② | Speedkameras in Aserbaidschan. Das Land verfügt über viele Geschwindigkeitskameras, die man leicht übersieht. Tempolimits konsequent einhalten – Bußgelder werden ohne Ausnahme erhoben. |
| ③ | Noravank unbedingt einplanen. Das Kloster Noravank bei Areni gehört inzwischen fest ins Programm – die rote Felsschlucht auf dem Weg dorthin ist allein schon das Anhalten wert. |
Die Route in Kürze
| Baku | Altstadtführung, Feuertempel, Absheroner Halbinsel |
| Gobustan | UNESCO-Felszeichnungen aus der Steinzeit |
| Khinaliq | Höchstgelegenes Dorf Aserbaidschans (2.350 m) |
| Lahic | Mittelalterliches Kupferschmiede-Dorf im Kaukasus |
| Sheki | Khanspalast und Karawanserei an der Seidenstraße |
| Tbilissi | Zwei Nächte in der georgischen Hauptstadt |
| Dilidschan | Debed-Schlucht, Klöster Haghpat und Sanahin |
| Sewansee | Armeniens größter Hochgebirgssee |
| Noravank | Rote Felsschlucht und mittelalterliches Kloster |
| Tatew | Seilbahn oder Serpentinen – beide unvergesslich |
| Khor Virap | Blick auf den Ararat – einer der emotionalsten Momente |
| Jerewan | Stadtführung, Tempel Garni, Kloster Geghard |
16 Tage · 6 Nächte Aserbaidschan · 2 Nächte Tbilissi · 6 Nächte Armenien
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