Wer in diesen Tagen durch Tbilissi oder Jerewan geht, spürt es sofort: Hier bewegt sich etwas. Georgien und Armenien erleben einen wirtschaftlichen und touristischen Aufschwung, und mit ihm eine Aufbruchsstimmung, die in den Straßen, Cafés und Galerien zu spüren ist.
Eine Region im Aufbruch
Die Infrastruktur verbessert sich spürbar, neue Hotels, Restaurants und Verbindungen entstehen, und der Service hat ein Niveau erreicht, das Reisende früher nicht erwarten durften. Gleichzeitig wird der Südkaukasus kulturell entdeckt: Georgische Winzer, die ihren Wein noch im Qvevri, dem Tonkrug, ausbauen, stehen auf den Weinkarten in Berlin, München, Wien und Basel. Junge Musiker und Künstler aus Tbilissi und Jerewan füllen Clubs und Galerien Europas, und die Küche der Region, von Khinkali und Khachapuri bis zu armenischem Lavash und Dolma, hat längst ihre Fans in den europäischen Metropolen.
Geheimtipps gibt es noch genug
Trotz des Booms bleibt vieles zu entdecken. Dazu gehören die Naturschönheiten: schneebedeckte Gipfel des Großen Kaukasus, stille Klöster in Schluchten, weite Steppenlandschaften und Hochplateaus, auf denen man Stunden unterwegs ist, ohne einem anderen Touristen zu begegnen.
Spannend ist auch der Kontrast zwischen alter und neuer Architektur. In Tbilissi stehen Holzbalkone aus dem 19. Jahrhundert neben sowjetischer Moderne und gläsernen Neubauten. In Jerewan leuchtet der rosa Tuffstein der Innenstadt, und am Horizont steht der Ararat. Jahrhundertealte Kirchen und Kreuzsteine bilden dazu einen eindrucksvollen Gegenpol.
Menschen, Karrieren und Widersprüche
Die eigentliche Geschichte dieser Länder erzählen aber die Menschen. Sie haben in wenigen Jahrzehnten Umbrüche erlebt, für die andere Gesellschaften Generationen brauchten: vom Zusammenbruch der Sowjetunion über schwierige Neunzigerjahre bis zur heutigen Dynamik. Man begegnet Köchen, die zu Botschaftern ihrer Region wurden, Gründern, die aus kleinen Ideen Unternehmen machen, und Winzern, die alte Traditionen neu beleben. Dabei sind auch die Widersprüche zu spüren, zwischen Tradition und Moderne, Westorientierung und eigener Identität, Gastfreundschaft und politischen Spannungen. Wer ehrlich hinschaut, versteht diese Region besser.
Einfach einreisen
Ein weiterer Pluspunkt: Die Einreise ist unkompliziert. Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für touristische Aufenthalte in Georgien und Armenien kein Visum. Ein gültiger Reisepass genügt, und die Reise beginnt ohne Bürokratie.
Beide Länder in einer Reise erleben
Georgien und Armenien liegen nur wenige Fahrstunden voneinander entfernt und ergänzen sich ideal. Auf unserer von Spezialisten geführten Rundreise 2027 erleben Sie beide Länder in einer Reise: Kultur, Natur, Kulinarik und Begegnungen mit Menschen, die ihre Heimat lieben und sie Ihnen gern zeigen. Wir leben und arbeiten seit vielen Jahren in Tbilissi, kennen die Wege abseits der Hauptrouten und haben das Programm entsprechend zusammengestellt.
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Von Spezialisten geführt · visumfrei einreisen · persönliche Beratung
Wer 2027 reisen möchte, sollte frühzeitig planen: Die Nachfrage steigt, und die schönsten Unterkünfte sind schnell vergeben. Wir beraten Sie gern persönlich.
Ein persönliches Wort
Ich lebe seit 1996 in Tbilissi und habe 2001 Kaukasus-Reisen gegründet. Als Maler sehe ich dieses Land vielleicht mit anderen Augen: das Licht über den Dächern der Altstadt, die Farben der Märkte, die Gesichter der Menschen. Wer mehr über meine Arbeit erfahren möchte, findet sie in meinem Katalog als PDF.
Hans Heiner Buhr, Kaukasus-Reisen, Tbilissi
